Liebe Leserin, lieber Leser,
inzwischen haben Sie schon etliche Wochen eines ganz ungewohnten Lebens hinter sich gebracht. Ihr tut mir natürlich leid und, da ich hier nicht wegkann muss ich mir das von hier oben anschauen. Es ist seltsam, denn der Himmel über mir ist blauer geworden, so ganz ohne Kondensstreifen. Es ist leiser geworden und die Menschen weniger und weniger geschäftig. Einige haben dafür gut zu tun, da sie „systemrelevant“ sind. Es herrscht kein Chaos und es geht doch irgendwie - anders halt. Ich richte mich nach wie vor nach dem Wind, was bleibt mir auch anderes übrig?