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Liebe Leserin, lieber Leser,

inzwischen haben Sie schon wieder einige Wochen des so ungewohnten  Lebens mit dem Corona-Virus hinter sich gebracht. Ich erlebe Menschen, die sich über ihren Impftermin freuen und andere, die sich ehrlich mit-freuen. Dann kommen Menschen sehr gerne zum Präsenzgottesdienst, weil es „live“ halt doch noch mal was anderes ist. Gerade die kleinen Freuden des Lebens sind „das Salz in der Lebenssuppe“ und oft ist „weniger tatsächlich mehr“. Nicht so können, wie man gerne möchte ist wie eine Behinderung, tut weh aber es erdet auch. Den Einen mehr, den Anderen weniger. Das ist Arbeit und vor allem eine riesengroße Herausforderung.

Neue Wege müsst Ihr beschreiten lernen, und ich kann Jeden verstehen der meint: „Ich habe die Schnauze voll!“

Ich habe nämlich inzwischen auch meinen Schnabel voll - wenn ich so von hier oben in die Runde schaue. Jetzt seid Ihr schon so einen weiten Weg gegangen und sehr bald geht es in die „Crunch Time“: Gemeinsam mit Gott und der Einsicht, dass gerade Demut dieses Unglück wandeln wird in Liebe und viel Dankbarkeit! Was Ihr dafür aufbringen müsst? Das zeigen die fetten und unterstrichenen Buchstaben: GEDULD.

Wenn man in die Bibel schaut findest Du dazu:

Bis zur rechten Zeit harrt der Geduldige aus, und nachher erwächst ihm daraus Freude. (Sirach 1,23)

Das wünsche ich von Herzen, dass hier nun bald die „rechte Zeit“ anbrechen möge!!! Ich freue mich echt mit jedem Menschen und mahne dazu demütig zu bleiben und dankbar. (Anm.: Mit den aktuellen Bildern und Berichten aus Indien vor den Augen sollte das doch möglich sein!?)

Ein kleines Anekdötchen zum Ende:

Im Kurort Karlsbad kam Goethe einmal mit einem Prominenten aus Dresden zusammen. Der klagte dem Dichter sein Leid, dass es ihm in seinem Leben wohl versagt bleiben würde, Italien jemals zu sehen. Goethe antwortete ihm: „Des seien Sie froh, denn sonst würde Ihnen hier der Himmel nie mehr blau genug sein.“

Doch mögen noch viele „blaue Himmel“ auf dieser Welt die Reiselustigen in den Startlöchern und die eher noch vorsichtig planenden Urlauber überspannen. Die Sommerferien stehen an. Egal wie und wo soll das eine wertvolle Zeit zum Auf- und Durchatmen werden. Ich bin gespannt und freue mich über Ihre Grüße aus dem Odenwald oder von …….! Schreiben Sie mir eine klassische Postkarte:

An den Kirchturmgickel
Ev. Gemeindebüro
Opelgasse 2
D 64846 Groß-Zimmern

Wer mir schreibt, wird auch von mir hören.

Jetzt bleibt nur zu wünschen, dass Sie - mit Gottes Hilfe - Corona überstehen - schöne Sommertage genießen - und immer mal wieder zu mir heraufschauen.

Dein / Euer / Ihr          
ungeimpfter, unermüdlicher und treu im Wind sich drehender                   

                                                       Gickel

   
© 2014-2020 evang. Kirchengemeinde Groß-Zimmern

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