Groß-Zimmerner Pfarrer schaut auf 25 bunte Dienstjahre


 
Am  Pfingstmontag,  25.  Mai  möchte  der  evangelische  Pfarrer  Michael Merbitz-Zahradnik  (58)  in  einem  musikalischen  Gottesdienst  (9.30  Uhr) „Danke“  dafür  sagen,  dass  er  seinen  Pfarrdienst  seit  einem Vierteljahrhundert ausüben darf. „Wer da ist, ist da…“ und kann sich u.a. an der Musik des Kirchen- und des Posaunenchores erfreuen.  
Mit dem Lehrvikariat in Georgenhausen-Zeilhard begann für den Jubilar eine bunte und abwechslungsreiche Dienstzeit. Die erste Stelle als Pfarrvikar trat er  1990  als  Vertretung  im  rheinhessischen  Dalheim  (Dekanat  Oppenheim) an.  Er  war  damals  dem  Dekan  und  späteren  braunschweigischen Landesbischof Friedrich Weber (gest. 2015) beigegeben. In Dalheim wurde er  auch  ordiniert  und  damit  in  den  kirchlichen  Pfarrdienst  gesandt.  Mitte 1991 ging es aus dem kleinen Weinort an die Darmstädter Pauluskirche in Bessungen. In dieser Zeit war für vier Jahre auch ein halber Dienstauftrag in einem  großen  Alten-  und  Pflegeheim  als  Hauspfarrer  beinhaltet.  1998  bis 2002  folgte  der  Dienst  in  den  Odenwaldorten  Heubach  und  Wiebelsbach.
Dazu  kamen  Vertretungsdienste  in  Klein-Umstadt,  Groß-Umstadt,  Semd, Richen, Dorndiel. Es ist eine farbige Aufgabenpalette mit Kontakten zu den unterschiedlichsten  Menschen,  wie  auch  Kollegen.  Doch  mit  seiner humorigen,  positiven  und  kreativen  Einstellung  bringt  ihn  so  schnell nichts aus der Ruhe. „Ich habe mich schon immer beschirmt gefühlt und versuche aus diesem Gefühl heraus für die Menschen da zu sein. Ich bin fehlerhaft, aber  ich  vertraue  auf  Gott,  der  es  in  meinem  Leben  immer  wieder  gut gemeint  hat  und  dem  ich  dafür  danke,  dass  mir  dieses  privilegierte  Amt gegeben  ist.  „Wenn  jemand  der  Erste  sein  will,  sei  er  der  Letzte  von allen!“  (Markus  9,35)  Als  Sportler  weiß  ich,  dass  Dankbarkeit, Zurückhaltung und Demut die Leistung nicht schmälern und die Lockerheit positiv  ansteckend  ist.  So  ist  mir  als  Ausgleich  zum  Pfarrerdasein  das Sporttreiben sehr wichtig. Mit meiner Familie teile ich dazu die Begeisterung für unsere Lilien des SV 98.“  
Seit Dezember 2002 ist Merbitz-Zahradnik für den Ostbezirk der Gemeinde in  Groß-Zimmern  zuständig.  Hier  lebt  er  mit  seiner  Frau  Monika  und  den Kindern Matthias (22) und Priska (17). 

   
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